Bildergalerie 2

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Pilze

Waldpilze – Besonderheiten aus unseren Wäldern. Auch wenn dies nicht immer sichtbar ist, leisten Pilze einen erheblichen Beitrag zum Erhalt des biologischen Gleichgewichts der Natur, indem sie mit Hilfe ihrer zahlreichen Enzyme organische Abfälle des Bodens zersetzen und abbauen helfen.  Pilze sind erstaunliche Lebewesen. Sie haben keine Blätter, Stengel und Wurzeln, und ihre Zellen enthalten kein Chlorophyll. 

 

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Heimische Orchideen

Die Orchideen – eine faszinierende Pflanzenfamilie. Der Reiz des Seltenen, des Besonderen umgibt die Orchideen – das liegt sicher nicht nur an ihrer extravaganten, exotischen Gestalt und ihren schönen Blüten, sondern auch an ihren faszinierenden biologischen Eigenheiten. Die Orchideenblüte bedient sich raffinierter Tricks, um Bestäuber anzulocken, und die Mechanismen der Bestäubung sind bei einigen Arten wahrhaft abenteuerlich. Manche Orchideen locken ihre Bestäuber mit Nektar, andere täuschen dagegen nur ein Nektarangebot vor. Wieder andere bieten kleinen Insekten Schlafstätten, und die Ragwurzblüten locken gar mit sexuellen Reizen. Erst getäuscht, dann gehörnt: das Insekt bekommt beim Blütenbesuch ein Pollenpaket aufgeklebt. Doch die extreme Spezialisierung der Orchidee geht noch weiter: In den bestäubten Fruchtkapseln reifen tausende winziger Samen heran. Da sie kaum Nährgewebe zur Verfügung haben, sind sie auf einen speziellen Wurzelpilz angewiesen, der zur Keimung notwendig ist. (Quellennachweis – Marco Klüber Orchideen in der Rhön)

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Bildergalerie

 

“Mir fiel Edmar Rothaug schon vor etlichen Jahren wegen seiner hervorragenden Naturstudien/ Landschaftsaufnahmen auf als jemand, der – aufbauend auf seinem professionell handwerklichen Können – konsequent und mit immensem Fleiß und der dazugehörigen Besessenheit seinen eigenen Stil entwickelt. So sind seine fotografischen und grafisch-malerischen Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht Selbstzweck, sondern notwendige Voraussetzung zur Forschung und Gestaltung, zum Denken und Mitteilen im anschaulichen Bereich, Voraussetzungen für sein schöpferisches Tun, für die Verwirklichung seiner Ideen  und für das Schaffen von etwas Neuem. Sinn und Ziel seiner Arbeit sieht er in der Darstellung, im Sichtbarmachen seiner inneren anschaulichen Vorstellungen. Dabei ist er ständig, mit Freude, voller Hingabe und innerer Unruhe auf der Suche nach etwas Neuem, nach Bedeutungszusammenhängen, nach Strukturenvielfalt in der Natur. Auf diese Weise mit fotografisch-zeichnerisch Wirkungen experimentierend, hat er mit seinen Arbeiten einen eigenen wiedererkennbaren Stil gefunden.”

Lothar von Hoeren, Grafiker, Designer und Künstler, Mitgleid im BBK-Niedersachsen. Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. im Grand Palais des Champs Elysees, Paris.

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Lebensraum Streuobst

 

Auf einem einzigen alten Apfelbau beispielsweise können mehr als eintausend verschiedene Insekten leben, Insektenarten wohlgemerkt, nicht nur Exemplare. Gartenschläfer und Fledermäuse hausen als Untermieter in den Baumhölen. Hier findet man noch die Würger und Spechte sowie die in ihrem Bestand gefährdeten Vogelarten Steinkauz, Pirol und Wendehals. In dem halbmeterhohen Grasdschungel  unter den Bäumen krabbeln Käfer, Spinnen, Schnecken, Asseln, hüpft die Erdkröte, raschelt der Igel. Hier gauckeln Falter, summen Bienen und Schebfliegen

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Wildsträucher

 

Die Feldhecke, die Lebensader unserer Flur. Der fränkische Heckengürtel lehnt sich meist an Ackerterrassen, Feldhaine und Steinriegel an. In dieser Feldhecke wachsen Schlehe und Weißdorn, Wildrose, Hartriegel und Hasel, Faulbaum und Feld- ahorn, Holunder, Vogelkirsche und Pfaffenhütchen. In ihrer Artenvielfalt erscheint die bunte Feldhecke als Spiegelbild der benachbarten Waldsäume. Im Frühjahr blüht die Feldhecke als summende Bienenweide, und über ihre Bedeutung für die Vogelwelt ist jedes Wort überflüssig.

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Retztal

 

Die Welt, in der wir leben, fordert heute sehr viel von uns. Hektik, Leistungsdruck, häufige Anspannung am Arbeitsplatz und in den zwischenmenschlichen Beziehungen erzeugen schädlichen Stress. Wir drehen uns im Kreis und sehen vor lauter Licht die Sterne am nächtlichen Himmel nicht mehr. Gerade in dieser Schnelllebigkeit sind Rückzugsmöglichkeiten in die Stille sehr wichtig, um den Blick wieder freizubekommen für das Wesentliche in unserem Leben. Die Umgebung Retzstadts und Retzbachs mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft bietet viele solcher Ruheräume, in denen Wanderer, die sich auf die vielen Eindrücke einlassen, Ruhe und Kraft für Leib und Seele gewinnen.

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Wildkräuter (Farbe rot, rosa …)

Fällt der Begriff “Kräuter”, so mögen wir an Heilkräuter oder Küchenkräuter denken. Die aufkommenden Gefühle können dabei sehr verschiedener Natur sein, je nach den Erfahrungn des Betrachters. Anders bei Unkräutern. Hier zeichnet sich eine kompromißlose Gegenreaktion ab, ein Gefühl der Abwehr macht sich breit. Unser Denken und Handeln richten sich auf der ganzen Linie gegen das Unkraut: am liebsten für immer ausrotten!  Aber: Unkraut vergeht nicht. Wildpflanzen, dazu gehören auch die sogenannten Unkräuter, haben eine ganz bestimmte Aufgaben im Haushalt der Natur zu erfüllen.  Der große Organismus Natur braucht ihre Hilfe. Nackte Böden werden bedeckt. Das Wurzelwerk hält den Boden fest, verhindert Abtragungen und liefert Nährstoffe. Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren dienen Blätter, Blüten und Samen als Nahrung. So brauchen die Raupen  des Distelfalters, des Admirals und des kleinen Fuchses Brennesseln oder Disteln zu ihrer Entwicklung.

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Waldimpressionen

 

Alles Leben ist in Ökosysteme eingebettet und kann nur in diesen bestehen. Erst das Zusammenspiel unzählbarer Einflüsse läßt auch das Ökosystem Wald als Ganzheit leben und überleben. Baum und Vogel, Insekten und Blüten, Boden und Pilze – jeder braucht jeden, direkt oder auf Umwegen. Alles ist abgestimmt, alles funktioniert in einer stillen Größe. Auf einem Hektar Wald können sich 10 Hektar Blattoberfläche ausbreiten – biologische Sonnenkollektoren. Der lebende Wald ist ein gewaltiger Energiespeicher. In nur fünf Jahren hat der Waldgürtel unserer Erde genausoviel Sonnenenergie gespeichert, wie im gesamten Welterdölvorrat enthalten ist.

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Retzstadt

 

Der landschaftliche Reiz des Retztales wird von vielen Besuchern bewundert. Naturfreunde und Fachleute schätzen besonders auch die vielfältige Flora und Fauna. An den brachliegenden steilen Südhängen gedeihen Diptam, Frauenschuh, Enziane und über 20 Orchideenarten. Dazu gesellen sich zahlreiche seltene Insektenarten, besonders Schmetterlinge. Hier kann man noch neue Erfahrungen machen und sehen, wie Natur sein kann. Es treffen verschiedenartigste Vegetations- formen zusammen. Die engräumige und doch zusammen hängende Gliederung des Geländes ermöglicht vielen Pflanzen-gemeinschaften und Arten die Existenz auf kleinem Raum; hier kann man das Zusammenwirken von Boden, Klima und Lebewelt studieren.

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